Schadstoffe im Trinkwasser – über bedenkliche Grenzwerte und Wasserfilter

Für die Gesundheit unseres Körpers spielt reines Wasser eine übergeordnete Rolle. Es transportiert Nährstoffe und Substanzen in unsere Zellen und befördert Schadstoffe durch die Nieren und Leber und so aus unserem Körper. Wasser ist Bestandteil aller Körperzellen. Und je reiner das Wasser ist, desto besser kann es seine Funktionen erfüllen anstatt uns mit Schadstoffen zu belasten. Weshalb wir uns die Frage stellen sollten, wie rein das Wasser ist, das wir tagtäglich trinken?

Schadstoffe im Leitungswasser

Unser Leitungswasser wird zu etwa 70 % aus Grundwasser gewonnen, der Rest stammt aus Oberflächenwasser, wie Flüssen, Seen, Talsperren. In den Wasserwerken wird das Wasser analysiert und aufbereitet. Viele Schadstoffe, die den Weg aus unterschiedlichen Quellen (chemische Industrie, pestizidbelastete Landwirtschaft, schadstoffbelasteter Luft, Abwasser, …) in das Grundwasser finden, werden herausgefiltert. Danach findet es den Weg in die Leitungen unserer Wohnung. Leitungswasser ist das in Deutschland am besten kontrollierte Lebensmittel. Dennoch ist es nicht komplett schadstofffrei.

Nicht alle Chemikalien können ausreichend herausgefiltert werden, sodass unser Wasser aus dem Wasserhahn immer noch Schadstoffe enthält. Das ist bekannt. Deshalb gibt es Grenzwerte. Grenzwerte, die die Unbedenklichkeit garantieren sollen.

Grenzwerte für Schadstoffe im Wasser – unbedenklich?

Unser Trinkwasser wird, gemäß Trinkwasserverordnung, auf 64 Stoffe überprüft. 64 Stoffe, für die es Grenzwerte gibt, die nicht überschritten werden dürfen. Darüber hinaus gibt es allerdings Stoffe, für die es keinerlei Grenzwerte gibt (Medikamentenrückstände, Hormonrückstände) und zusätzlich sind einige Grenzwerte sehr hoch angesetzt.

Der Grenzwert für Kupfer beispielsweise liegt bei 2mg/l. Wenn wir allerdings bedenken, dass der tägliche Bedarf für den Körper auf 1 – 1,5 mg geschätzt wird und wir etwa 2-3 l täglich trinken, kommen wir schnell auf 4-6 mg Kupfer pro Tag, was den täglichen Bedarf, allein durchs Wasser trinken, weit übersteigt und zu einer Kupferüberschuss führen kann. Das zusätzlich gelöste Kupfer aus den Kupferleitungen ist dort nicht mal mit einberechnet, weil die Grenzwerte nur bis zum Hausanschluss kontrolliert werden. Durch unsere Wasserleitungen können weitere Schadstoffe ins Wasser gelangen.

Andere Schadstoffe, wie Aluminium, Fluoride oder Blei, werden vom Körper nicht benötigt und sind selbst in geringen Dosen giftig. Die Auswirkungen von Medikamenten- und Hormonrückständen sind schwer abzuschätzen.

Wir sollten bedenken, dass Schadstoffe als solche bezeichnet werden, weil sie unserem Körper Schaden zufügen können. Das Wasser in unseren Leitungen ist insofern unbedenklich, da wir keine unmittelbaren Auswirkungen spüren und direkt krank werden. Nehmen wir allerdings die gelösten Schadstoffe täglich literweise und das für mehrere Jahre zu uns (akkumuliert mit all den anderen Giftstoffquellen dieser Welt), kann das für unseren Körper zu einer starken Belastung werden und chronische Krankheiten und Symptome auslösen.

Welche Giftstoffe befinden sich im Leitungswasser?

  • Arzneimittelrückstände
  • Hormonrückstände
  • Rückstände von Chemikalien
  • Pestizide, Herbizide
  • Fluoride
  • Nitrate aus chemischen Düngern
  • Kupfer aus Wasserleitungen aus Kupfer
  • Blei aus alten Wasserleitungen aus Blei
  • Chlor

Reines Wasser für unsere Gesundheit

Gelöste Giftstoffe können sich im Körper ablagern und dort reichlich Schaden anrichten. Gleichzeitig gilt das Trinken von viel Wasser als eine der Hauptmaßnahmen um die Nieren und somit die Entgiftung des Körpers zu unterstützen. Doch nur wenn das Wasser wirklich rein ist, können sich Schadstoffe darin lösen und es seine Aufgaben erfüllen. Schadstoffbelastetes Wasser kann daher den Körper auf beide Weisen belasten. Besonders, wenn du dich im Prozess einer Entgiftung befindest und körperliche Symptome heilen möchtest, ist das Trinken von reinem, gefilterten Wasser eine der ersten wichtigen Handlungen.

Lasst uns Wasser als Entgiftungsmöglichkeit anstatt als Schadstoffquelle nutzen und unserem Körper damit Gutes tun.

Gefiltertes Wasser

Reines Wasser finden wir als hochwertiges Quellwasser, wie St. Leonards-Quelle oder Lauretana, die es beide im Bio Laden zu kaufen gibt und in Glasflaschen abgefüllt sind.

Die Alternative und für mich optimale Lösung sind qualitative Wasserfilter. Viele einfache Wasserfilter filtern ungenügend oder enthalten Silber oder andere chemische Desinfektionsstoffe. Diese zwei Filtersysteme kann ich sehr empfehlen:

Carbonit* (wird am Wasserhahn angeschlossen)
Berkey* (eigenständig stehender Gravitationsfilter)







Weitere Informationen:
Schadstoffbelastung im Wasser testen lassen: https://www.wassertest-online.de/
Carbonit Gutachten: https://www.carbonit.com/anwendung/gutachten
Berkey Lab Results: https://www.berkeyfilters.com/pages/filtration-specifications

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