Wie ein Ungleichgewicht im Mineralhaushalt die Gesundheit beeinflusst – die Bedeutsamkeit der Haarmineralanalyse

Ein Ungleichgewicht in unserem Mineralhaushalt ist eine Abweichung der optimalen Zusammensetzung der Mineralien in unseren Zellen und kann dabei fatale Folgen für unsere physische und mentale Gesundheit haben. Sie kann sich in einem Mangel an Mineralien, in einem Überschuss oder aber in einem veränderten Verhältnis der Mineralien zueinander äußern. Die Ursachen und die Behandlung sind dabei ganz unterschiedlich, je nachdem welche Mineralien aus dem Gleichgewicht sind, weswegen eine Haarmineralanalyse einen ganzheitlichen Einblick in den jeweiligen Körper geben kann.

Wer kann von einem Ungleichgewicht betroffen sein und warum?

Beinahe jeder Mensch hat ein Mineralungleichgewicht im Körper, das sich stetig ändert. Die Lebensmittel, die wir zu uns nehmen oder eben nicht zu uns nehmen, Umwelteinflüsse, aber vor Allem auch unser Lebensstil und Stress haben Auswirkungen darauf, wie der Körper die Mineralien im Körper verschiebt.

  • Medikamente, Toxine in der Umwelt und in unserem Essen,
  • Pestizide wie Glyphosat,
  • Schwermetalle,
  • verarbeitete Lebensmittel (wie Zucker, Weißmehl, Fast Food) und
  • Alkohol und Drogenkonsum,

können alle dazu beitragen, dass Mineralien in unserem Körper verloren gehen oder gar nicht erst genug aufgenommen werden.

Probleme im Verdauungstrakt können zusätzlich die Absorption aus der Nahrung beeinträchtigen, äußere Einflüsse, wie blind eingenommene Nahrungsergänzungsmittel und die äußere Belastung an Mineralien, durch z.B. die Kupferkette oder Wasser aus Kupferrohrleitungen, das Gleichgewicht der Mineralien direkt beeinflussen. Lebensmittel aus dem industriellen Anbau enthalten immer weniger Mineralien und verlieren durch die Weiterverarbeitung noch weiter an Nährwert. Der Körper reagiert zudem auch auf äußere Reize im Leben, sodass vor Allem bei Stress Mineralien im Körper auf eine Weise umverteilt werden (z.B. durch die Eliminierung von Magnesium und Zink – beides Mineralien mit einer beruhigenden Wirkung), sodass der Körper auf die Reize in angemessener Weise reagieren kann.

Wenn wir uns diese Liste anschauen, wird klar, dass jeder Mensch in der modernen Gesellschaft davon betroffen ist. Oft werden solche Ungleichgewichte nicht erkannt oder gar auf angemessene Weise getestet, sodass viele Ursachen von Krankheiten und Symptomen unentdeckt bleiben.

Welche Symptome und Krankheiten können von einem Mineralungleichgewicht ausgelöst werden?
  • ADHS
  • Alzheimer
  • Anämie / Blutarmut
  • Angststörungen
  • Bipolare Störung
  • Blutzuckerschwankungen
  • Brain Fog (Konzentrationsstörungen, Gedächtnisschwierigkeiten)
  • Chronische Erschöpfung / Müdigkeit
  • Candida / Pilzinfektionen
  • Depressionen
  • Emotionale Apathie / Rückzug
  • Gewichtsschwankungen
  • Haut Probleme (Akne, Ausschläge, Schuppenflechte)
  • Herzkreislauf Erkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Hyperaktivität
  • Nebennieren Beschwerden und Energie Schwankungen
  • Muskelkrämpfe
  • Osteoporose
  • PMS Symptome
  • Sodbrennen
  • Schwaches Immunsystem und Entzündungen im Körper
  • Schlafstörungen
  • Schizophrenie, Paranoia
  • Verdauungsstörungen
  • Verminderte Stresstoleranz

Und viele weitere.

Mineralien im Blut

In der Regel wird der Gehalt an Nährstoffen im Körper durch einen Bluttest ermittelt. Allerdings ist unser Blut lediglich ein Transportsystem. Es dient dazu Nährstoffe zu unseren Organen, unserem Gewebe und jeglichen Zellen zu leiten. Nachdem der Vorgang abgeschlossen ist, werden überschüssige Toxine und Mineralien aus dem Blut entfernt, durch die Nieren oder die Leber ausgeschieden oder aber in den Zellen und unserem Gewebe eingelagert – das Blut kehrt damit in einen Gleichgewichtszustand zurück, der u.A. eine optimale Fließgeschwindigkeit und den schnellen Transport von Sauerstoff ermöglicht. Unser Blut ist somit homöostatisch. Mit einem Bluttest erhalten wir daher keinen Überblick darüber, was in unseren Zellen passiert.

Zusätzlich wird bei einem Bluttest in der Regel nur ein Mineral betrachtet, statt alle Mineralien und deren Verhältnisse zueinander in einem Ganzen zu beobachten, welche essentielle Hinweise darauf geben können, was im Körper vor sich geht, welche Toxizitäten im Körper versteckt sind und vor Allem wie wir unserem Körper auf eine ganzheitliche Weise helfen können, das Mineralungleichgewicht zu beheben.

Beispiel 1: Ein Bluttest kann einen gesunden Wert an Kupfer zeigen, selbst wenn im Gewebe ein Überschuss und somit eine Vergiftung vorherrscht.

Beispiel 2: Wenn der Kalzium Wert im Körper zu gering wird, zieht er Kalzium aus den Knochen um das Blut damit anzureichern. Ein Bluttest wird in dem Fall einen normalen Wert zeigen, auch wenn die Knochen beginnen zu demineralisieren.

Viele Ursachen verschiedener Krankheiten bleiben leider durch das blinde Vertrauen in Bluttests unentdeckt.

Mineralien in den Haaren – die Haarmineralanalyse

Eine Haarmineralanalyse ist ein Testverfahren, mit dem der Status der Mineralien und das Vorkommen von Schwermetallen im Körper ermittelt und so Ungleichgewichte, Mängel und Überschüsse aufgedeckt werden können. Er gibt so die Grundlage für einen personalisierten und akkuraten Ernährungsplan, mit dem die Mineralien im Körper wieder in die Balance gebracht werden können. Mit so einem Plan entdeckst du, welche Vitamine und Mineralien für deinen Körper am besten sind und welche deinem Körper eher schaden.

Eine Haarmineralanalyse ist dabei zuverlässiger als ein Bluttest, weil

  • die Haare, als eine Form von Gewebe, das Mineralienprofil der Zellen wiederspiegeln können
  • und, als Möglichkeit des Körpers überschüssige Mineralien und Schwermetalle aus dem Körper zu befördern, einen Einblick darüber geben, welche der Körper loswerden (Überschuss) und welche er bei sich behalten (Mangel) möchte.

Weitere Vorteile einer Haarmineralanalyse:

  • Es werden alle wichtigen Mineralien (z.B. Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium, Kupfer, Zink, Eisen, Selen, …) als Ganzes betrachtet, sodass durch das Beobachten der Verhältnisse zueinander und durch Überschüsse oder Mängel anderer Mineralien ein guter Überblick geschaffen wird, was im Körper vor sich geht.
  • Die Haare in der Nähe der Kopfhaut, welche für die Analyse verwendet werden, bieten einen Überblick über die Vorgänge der letzten drei Monate, während Blut täglichen und stündlichen Schwankungen unterworfen ist und somit eher eine Momentaufnahme darstellt.
  • Die Haarmineralanalyse ist akkurater als ein Bluttest, da Mineralien im Gewebe des Körpers eingelagert werden, nicht im Blut!
  • Die Informationen in den Haaren bleiben stabil für Monate oder sogar Jahre.
  • Durch die ganzheitliche Betrachtung aller wichtiger Mineralien können zusätzlich Aussagen über dein Stoffwechselprofil und die Gesundheit der Nebennieren, Leber, Nieren und der Schilddrüse getroffen werden.

 

Was es zu beachten gilt:

Durchführung

Bei einer Haarmineralanalyse ist es enorm wichtig, dass die richtigen Haare in der richtigen Verfassung verwendet werden, da es sonst zu Verfälschungen des Ergebnisses kommen kann. Verwendet werden können ausschließlich die ersten 3cm der Haare vom Haaransatz, sie dürfen nicht gefärbt oder mit Salzwasser in Kontakt gekommen sein. Die Haare müssen 4-24 Stunden nach dem Waschen abgeschnitten, allerdings nicht nochmals vom Labor gewaschen werden. Genaue Anleitungen gibt es in der Regel vom Labor zugesendet.

Informationen über das verwendete Shampoo und die Qualität des Wassers können hilfreich sein.

Wichtig ist, mit einem professionellen Labor zusammen zu arbeiten, damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden. Die Labore Trace Elements (TEI) und Analytical Research Labs (ARL), beide aus den USA, sind zu empfehlen.

Das Verisana Lab in Deutschland arbeitet bei der Haarmineralanalyse mit TEI zusammen.
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Professionelle Auswertung

Nachdem die Ergebnisse der Haarmineralanalyse vorliegen, ist es wichtig, die Werte der einzelnen Mineralien nicht 1 zu 1 raus zu lesen. Um wertvolle Aussagen darüber treffen zu können, was im Körper vor sich geht, muss verstanden werden, wie die Mineralien im Körper interagieren und welche Zusammenhänge wichtig sind.

Beispiel 1: Ein hoher Magnesiumwert in der Analyse kann, unter Betrachtung anderer Mineralien, einen Magnesiumverlust aus den Knochen und somit einen Mangel aufweisen. Das geschieht beispielsweise wenn der Körper unter starkem Stress steht und deswegen Mineralien mit einem entspannenden Effekt auf das Nervensystem, wie Magnesium, ausscheidet.

Beispiel 2: Eine Eisenmangel Anämie hat oft nichts mit einem Mangel an Eisen zu tun, sondern kann durch einen Überschuss an Kupfer ausgelöst werden.

Beispiel 3: Wenn die toxischen Schwermetalle (z.B. Aluminium, Quecksilber, Blei) keine nennenswerten Werte aufzeigen, heißt das nicht, dass keine Vergiftung im Körper existiert, sondern lediglich, dass der Körper noch nicht die Kraft hatte um sie auszuscheiden.

Auch die Verhältnisse der Mineralien zueinander enthalten wichtige Hinweise. Wichtige Verhältnisse sind Calcium/Phospor, Natrium/Kalium, Calcium/Kalium, Zink/Kupfer, Natrium/Magnesium, Calcium/Magnesium, Eisen/Kupfer.

Es ist daher wichtig, mit jemandem zusammen zu arbeiten, der diese Zusammenhänge von einem Experten gelernt hat und ganz genau versteht, auf welche Weise die Analyse zu lesen ist, was die einzelnen Verhältnisse der Mineralien verraten können und wie sie unsere physische und mentale Gesundheit beeinflussen.

Viele Haarmineralanalysen werden aus dem Grund falsch interpretiert und die wirklich wichtigen Hinweise bleiben verdeckt. Eine Analyse, die missinterpretiert wurde, kann zu ungünstigen Empfehlungen (Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel) führen und im schlimmsten Fall der Gesundheit weiter schaden.

Wenn du Interesse an einer professionellen Auswertung oder Fragen hast, schreib mir gerne eine E-Mail.

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Leider wird die Haarmineralanalyse oft nicht ernst genommen, da die Ergebnisse keine 1 zu 1 Aussagen geben, doch genau so darf die Analyse auch nicht gelesen werden. Die Auswertung der Analyse ist komplex, genauso wie die Vorgänge in unserem Körper. Wenn die Analyse von einem professionellen Labor vorgenommen und bei der Auswertung berücksichtigt wird, welche Aufgaben welche Mineralien im Körper erfüllen und wie diese miteinander interagieren, kann deutlich werden, was der Körper versucht zu kompensieren und wo die Ursache dafür liegt.

Die Haarmineralanalyse ist keine perfekte Methode und kann nicht alle Geheimnisse unseres Körpers aufdecken, doch ist es eine wundervolle und starke Möglichkeit um herauszufinden, was auf zellulärer Ebene mit unseren Mineralien passiert. Durch die Behandlung der Ursache und mit Hilfe eines ganzheitlichen Ernährungsprotokolls, auf Basis der Analyse, können die Mineralien wieder in ein Gleichgewicht und die Symptome zum Verschwinden gebracht werden.

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